Die Marke o.b.® war offizieller Partner von Fortuna Düsseldorf. Priorität der Zusammenarbeit war es, die Frauen des Düsseldorfer Traditionsfußballvereins dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen – sowohl im Sport als auch im Alltag.
Dabei förderte die Partnerschaft das sogenannte Equal Play und verbesserte die strukturellen Voraussetzungen insbesondere in der Breite des Sports. Dafür setzten beide Partner auf die Vorbildwirkung von Sportlerinnen, die noch nicht im Rampenlicht standen und mit denen sich junge Frauen leicht identifizieren konnten – so wie auch die Mitbegründerin von o.b.® mit ihrem Schaffen Vorbild für Generationen von Frauen gewesen war.
Vielfältige Förderung für selbstbewusste weibliche Vorbilder
o.b.® baute die bisherigen Maßnahmen von Fortuna Düsseldorf weiter aus und setzte dort an, wo die strukturellen Unterschiede für Mädchen und Frauen im Fußball begannen, beispielsweise bei den Trainingsbedingungen. Darüber hinaus trieben die Partner gemeinsam das o.b.® Engagement für die Enttabuisierung der weiblichen Periode voran und knüpften mithilfe gemeinsamer Schul- und Vereinsinitiativen auf lokaler Ebene an die bereits erfolgreich umgesetzte #LetsTalkPeriods-Initiative an.
Denn Daten legten dar, dass drei von vier befragten Athletinnen nie mit Trainer:innen über zyklusbedingte Einschränkungen¹ sprachen. Eine Situation, die o.b.® gemeinsam mit Fortuna Düsseldorf verändern wollte, um Frauen dabei zu unterstützen, selbstbewusst ihr volles Potenzial zu entfalten.

Mangelnde Gleichbehandlung auch im Sport
Welche Bedeutung dieser Einsatz hatte, zeigten Fakten zu den Auswirkungen der fehlenden Gleichbehandlung: So trugen mangelnde Investitionen in die Mädchenförderung und soziale Erwartungen dazu bei, dass Mädchen bereits im Jugendalter doppelt so häufig eine Sportart aufgaben wie Jungen, wie eine Umfrage von UN Women Deutschland ergab.²
Dies hing auch mit den unterschiedlichen physischen Voraussetzungen beider Geschlechter zusammen. In einer internationalen Studie zur Menstruation gaben 75 Prozent der befragten Menstruierenden an, wegen Unwohlseins Sport und andere soziale Aktivitäten während der Periode abgesagt zu haben. Für jede zweite Befragte war eine Absage aufgrund der Periode mit Scham verbunden.³
Zudem wünschten sich Sportlerinnen aus 21 verschiedenen Disziplinen, die im Rahmen der Initiative Athleten Deutschland e. V. befragt worden waren, mehr Bewusstsein bei Trainerstäben für die Menstruation sowie zyklusbasierte Trainings.⁴ Auch die geringe öffentliche Aufmerksamkeit verstärkte die Benachteiligungen: Nur 16 Prozent der medialen Sportberichterstattung im Jahr 2022 betrafen Frauensport, obwohl 70 Prozent der Befragten grundsätzlich an einer entsprechenden Berichterstattung interessiert gewesen wären.⁵
Die Partnerschaft von o.b.® und Fortuna Düsseldorf griff dieses Missverhältnis aktiv auf und wollte den Athletinnen der beliebtesten Sportart in Deutschland⁶ mehr Aufmerksamkeit verleihen.

Langjähriger Einsatz für die Lebensqualität von Mädchen und Frauen
Mit der Partnerschaft knüpfte die Marke o.b.® an ihr seit über 70 Jahren bestehendes, ganzheitliches gesellschaftliches Engagement für mehr Lebensqualität, Freiheit und Selbstbewusstsein von Frauen an. Der Frauensport spielte dabei von Beginn an eine bedeutende Rolle, da Dr. Judith Esser-Mittag, Mitbegründerin von o.b.® und Gynäkologin, auch leidenschaftliche Schwimmerin gewesen war.
Mit der Einführung der o.b.® Tampons, die als erste Tampons überhaupt auf dem deutschen Markt erhältlich gewesen waren, verlieh sie damals Millionen von Menschen eine neue Form der Unabhängigkeit. Ihre Bemühungen halfen dabei, den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Menstruation zu verändern, und ermutigten Menschen weltweit.
Quellenangaben
2 https://unwomen.de/frauen-und-maedchen-im-sport/
3 Menstruationsumfrage von PLAN International und WASH United, Seite 7, September – Oktober 2021
4 Umfrage von Athleten Deutschland e.V. – Oktober 2020

