Prämenstruelles Syndrom
Bleiben Sie unbeschwert vor der Periode

PMS: Symptome und praktische Tipps

So bleiben Sie unbeschwert vor der Periode

Sie sind plötzlich launisch oder gereizt? Kopfschmerzen und empfindliche Brüste kommen Ihnen bekannt vor? Passen Sie mit einem Mal nicht mehr in Ihr Lieblingskleid? Keine Sorge. Millionen von Frauen erleben diese Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS). Wenn Sie einige Tipps beherzigen, kann dies Wunder bewirken, um die Symptome zu bekämpfen – damit Sie auch an diesen Tagen nicht auf Ihre Lieblingsbeschäftigungen verzichten müssen!

Schon zu Beginn der zweiten Hälfte Ihres Menstruationszyklus' können Unwohlsein, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen auftreten. Oft sind die Symptome unmittelbar vor der Periode besonders stark und klingen ab, sobald die Menstruation beginnt. Manche Beschwerden im Rahmen des PMS werden durch Wassereinlagerungen (Ödeme) verursacht und können gelindert oder sogar beseitigt werden, wenn Sie einige Tipps beherzigen.
 

Ernährungstipps bei PMS-Beschwerden

Hier sind unsere fünf wichtigsten Ernährungstipps zur Verminderung dieser Wassereinlagerungen und zur Abmilderung des PMS:

  1. Trinken Sie reichlich Wasser! Anders als viele vielleicht annehmen, können Sie dadurch Ödeme und Blähungen vermindern. Darüber hinaus hilft Wasser, Giftstoffe aus Ihrem Körper zu schwemmen. Am besten nehmen Sie immer eine Flasche mit, wenn Sie unterwegs sind.
  2. Entdecken Sie die Kraft von wasserreichem Obst und Gemüse. Wassermelonen und Gurken helfen Ihnen dabei, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, und haben eine positive Wirkung auf Ihren Körper – nicht nur bei PMS.
  3. Heben Sie Ihre Stimmung durch Genuss warmen Kräutertees oder Ihres Lieblingsessens, das eine harntreibende Wirkung haben kann. Nessel- oder Birkenblättertee, Vollkornreis, Äpfel und Cranberries können hier gut tun.
  4. Genießen Sie Lebensmittel mit hohem Magnesium- und Vitamin-E-Gehalt. Bananen enthalten beispielsweise viel Magnesium, während getrocknete Aprikosen eine gute Vitamin-E-Quelle sind – und in Avocados steckt von beidem eine Menge!
  5. Seien Sie zurückhaltend mit Salz, Zucker, Kaffee und Schwarztee. Eine ausgewogene Ernährung – nicht zu viel Zucker oder Salz – gibt Ihnen die Energie, die Sie brauchen, und vermindert gleichzeitig Einlagerungen von Wasser. Versuchen Sie außerdem, möglichst auf Kaffee und Schwarztee zu verzichten. Diese Getränke fördern die Wassereinlagerung im Körper.
 
Ihre Erfahrungen mit PMS
Was halten Sie davon, Tagebuch darüber zu führen, wie Sie sich vor und während Ihrer Periode nach bestimmten Mahlzeiten fühlen? Vielleicht haben Sie weitere persönliche Tipps? Posten Sie sie in unserem Forum und lesen Sie dort mehr über die Erfahrungen anderer Frauen.

 

Medizinische Hilfe bei starken Beschwerden
Wenn Sie unter so starken Bauchschmerzen, Krämpfen oder gar Depressionen leiden, dass normale „Hausmittel“ keine Wirkung zeigen, sollten Sie medizinischen Rat einholen. Die gute Nachricht zum Schluss: Wassereinlagerungen im Zusammenhang mit Ihrer Regelblutung verschwinden für gewöhnlich von ganz allein wieder, wenn die Periode vorbei ist.